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Motorsägenschein- noch Plätze frei

Nicht nur für die Jungjäger im Hegering wird am 17. und 18.5. ein Kurs für den Erweb des sog. Sägeschein angeboten. Der sichere Umgang mit der Kettensäge ist wichtig- und Jäger können eine Kettensäge oftmals bei der Revierpflege und dem Kanzelbau gut einsetzen. Um den richtigen und sicheren Umgang zu erlernen, wird an zwei Tagen in Theorie und Praxis geschult.

Freitags geht es um 19 Uhr los, Samstag zum Praxisteil um 9 Uhr.

Die Teilnehmer bringen bitte eigene Schutzausrüstung sowie die eigene Säge mit. Mindestalter 18 Jahre.

Wer kurzerhand noch teilnehmen möchte, melde sich bitte unter jungjaeger@hegering-menden.de.

Revierübergreifende Fuchsjagd ´19

 

Streckelegen 27.1.

Revierübergreifende Fuchsansitzjagd war sehr erfolgreich:

Zum Ende der diesjährigen Fuchswoche wurde am letzten Januarsonntag in Lahr den gestreckten Rotröcken die letzte Ehre erwiesen. In fünf Mendener Revieren wurden Jungjägern und revierlosen Jägern die Ansitzjagd auf den Fuchs ermöglicht, und rechtzeitig stellte sich auch das Wetter passend dazu ein. Durch anwesende Jagdhornbläser wurde den Kreaturen die letzte Ehre erwiesen. Im Anschluß erzählten sich die Anwesenden bei einem gemütlichen Frühstück ihre Erlebnisse der letzten Jagdtage.

 

WILD-Zählung

Aufruf von LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg an alle Revierinhaberinnen und Revierinhaber von Jagdrevieren in Nordrhein-Westfalen

 

Sehr geehrte Revierinhaberinnen und Revierinhaber,

liebe Jägerinnen und Jäger,

 

die „Flächendeckende Einschätzung“ im Frühjahr in den Jahren 2006, 2009, 2011, 2013, 2015 und 2017, an der sich erfreulicherweise sehr viele NRW-Reviere beteiligten, hat zu sehr wichtigen Erkenntnissen über das Vorkommen und die regionale Verbreitung von Wildtierarten geführt.

FE 2019_Ausschnitt

 

Im Einzelnen erinnere ich an die Besatzentwicklung des Wildkaninchens (einschließlich seiner Krankheiten), das Vorkommen von Grau- und Kanadagans, die Verbreitung der Neozoen Nilgans, Marderhund, Waschbär und Mink sowie von Kolkrabe, Wildkatze, Fischotter, Biber und Nutria.

Die hochinteressanten Ergebnisse haben den Deutschen Jagdverband veranlasst, im Einvernehmen mit den jagdwissenschaftlichen Instituten, die das WILD-Projekt begleiten, im Frühjahr 2019 bundesweit eine erneute „Flächendeckende Einschätzung“ durchzuführen, und zwar als Erhebung zu den Arten, die im vorgestellten Fragebogen genannt sind.

Der Fragebogen ist in Bezug auf das Revier allgemein gehalten, so dass die Anonymität absolut gewahrt bleibt.

Obwohl die einzelnen Sachfragen mit der vorhandenen Revierkenntnis einfach beantwortet werden können, liegt die besondere Bedeutung dieser Umfrage in der „Repräsentativität“, d. h. im Idealfall mit der „flächendeckenden“ Beteiligung aller Reviere.

 

Aus diesem Grunde bitte ich also alle Revierinhaberinnen und Revierinhaber im Lande NRW sehr herzlich, dass sie sich an dieser Aktion zur Unterstützung der jagdpolitischen Bemühungen des DJV beteiligen und den Fragebogen möglichst bis Mitte Juni 2019 an dieselbe Stelle (Kreisjägerschaft, Hegering) zurückzuleiten, von der sie ihn erhalten haben.

 

Zur Klarstellung hebe ich hervor, dass durch diese „Einschätzung“ die schon traditionellen WILD-Zählungen in den Referenzrevieren nicht berührt werden, diese also (unabhängig von dieser Erhebung) auch weiter in Bezug auf den Feldhasen und seine Prädatoren (Fuchs, Dachs, Krähe) von entscheidender Bedeutung ist.

Zugleich weise ich darauf hin, dass die ebenfalls schon traditionellen Erhebungen der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung (Bonn) zum Rebhuhn – diese Umfrage wird seit 2016 durch den LJV im Rahmen des WILD-Projektes koordiniert und läuft jeweils über die unteren Jagdbehörden – grundsätzlich nicht berührt werden. Wenn das Rebhuhn in dieser „Flächendeckenden Einschätzung“ trotzdem „abgefragt“ wird, so dient dies dem wichtigen Zweck, auch Erkenntnisse darüber zu bekommen, wie sich das Rebhuhn in den übrigen Gebieten, die in den jährlichen Erhebungen nicht erfasst werden, entwickelt hat.

Zusammenfassend halte ich also fest, dass der Deutsche Jagdverband in dieser Sache auf die aktive Unterstützung der Revierinhaberinnen und Revierinhaber dringend angewiesen ist.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesem Anliegen entsprechen könnten.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus und verbleibe mit allen guten Wünschen für das Neue Jahr.

 

Ralph Müller-Schallenberg

Präsident des Landesjagdverbandes NRW

Fragebogen flächendeckende Einschätzung_2019