DER HEGERING
Biotopschutz
Der Biotopschutz gehört seit 1984 zu den festen Aufgaben des Hegerings Menden. Mit Pflanzungen, Pflegemaßnahmen und Nisthilfen schaffen und erhalten wir wertvolle Lebensräume für heimisches Wild, Vögel, Insekten und Pflanzen. Dabei kommt es vor allem auf gemeinsames und langfristiges Engagement an.
Lebensräume erhalten und entwickeln
Ein frühes bedeutendes Projekt war die 1991 angelegte Streuobstwiese in Böingsen. Sie wurde aus dem Biotopschutzfonds der Märkischen Jagdkreisgruppe sowie mit Mitteln der Veltins-Stiftung finanziert. Bis heute stehen solche Projekte beispielhaft für den Anspruch des Hegerings, die heimische Kulturlandschaft aktiv zu erhalten und ökologisch aufzuwerten.
Obstbäume, Hecken und Wildobst
In den vergangenen Jahren wurden Wildobststräucher in die Reviere gebracht, die künftig Deckung, Nahrung und zusätzliche Strukturen bieten. Ende 2024 kamen weitere Obstbaumhochstämme an einem Wildacker in Schwitten hinzu. Im Februar 2026 erhielten sie ihren ersten Erziehungsschnitt.
Ein weiteres Projekt ist die Lürbker Obstallee mit 16 nummerierten Obstbäumen. Hinweisschilder informieren dort über die jeweiligen Sorten und das Engagement des Hegerings. Neben klassischen Obstsorten wurden auch Quitten und eine Mispel gepflanzt.
Wissen weitergeben
Im April 2025 vermittelte ein Obstbaumschnittkurs gemeinsam mit den Jungjägern Grundlagen für die fachgerechte Pflege junger Obstbäume. Solche praktischen Angebote verbinden Naturschutzarbeit mit der jagdlichen Ausbildung und helfen dabei, das notwendige Wissen dauerhaft weiterzugeben.
Nisthilfen und kommende Projekte
Im Jahr 2025 wurden 150 Nistkästen an die Revierinhaber verteilt. Für 2026 ist erneut die Ausgabe von 150 Nistkästen vorgesehen. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Pflege bestehender Pflanzungen, der Einsatz von Entenbrutkörben sowie neue Pflanzprojekte, sobald geeignete Flächen zur Verfügung stehen.
Flächen gesucht
Biotopschutz funktioniert nur gemeinsam. Der Hegering sucht geeignete Flächen für Hecken, Obstbäume und weitere Biotope. Auch neue Projektideen und praktische Unterstützung sind willkommen.
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