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Revierübergreifende Fuchsjagd ´19

 

Streckelegen 27.1.

Revierübergreifende Fuchsansitzjagd war sehr erfolgreich:

Zum Ende der diesjährigen Fuchswoche wurde am letzten Januarsonntag in Lahr den gestreckten Rotröcken die letzte Ehre erwiesen. In fünf Mendener Revieren wurden Jungjägern und revierlosen Jägern die Ansitzjagd auf den Fuchs ermöglicht, und rechtzeitig stellte sich auch das Wetter passend dazu ein. Durch anwesende Jagdhornbläser wurde den Kreaturen die letzte Ehre erwiesen. Im Anschluß erzählten sich die Anwesenden bei einem gemütlichen Frühstück ihre Erlebnisse der letzten Jagdtage.

 

WILD-Zählung

Aufruf von LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg an alle Revierinhaberinnen und Revierinhaber von Jagdrevieren in Nordrhein-Westfalen

 

Sehr geehrte Revierinhaberinnen und Revierinhaber,

liebe Jägerinnen und Jäger,

 

die „Flächendeckende Einschätzung“ im Frühjahr in den Jahren 2006, 2009, 2011, 2013, 2015 und 2017, an der sich erfreulicherweise sehr viele NRW-Reviere beteiligten, hat zu sehr wichtigen Erkenntnissen über das Vorkommen und die regionale Verbreitung von Wildtierarten geführt.

FE 2019_Ausschnitt

 

Im Einzelnen erinnere ich an die Besatzentwicklung des Wildkaninchens (einschließlich seiner Krankheiten), das Vorkommen von Grau- und Kanadagans, die Verbreitung der Neozoen Nilgans, Marderhund, Waschbär und Mink sowie von Kolkrabe, Wildkatze, Fischotter, Biber und Nutria.

Die hochinteressanten Ergebnisse haben den Deutschen Jagdverband veranlasst, im Einvernehmen mit den jagdwissenschaftlichen Instituten, die das WILD-Projekt begleiten, im Frühjahr 2019 bundesweit eine erneute „Flächendeckende Einschätzung“ durchzuführen, und zwar als Erhebung zu den Arten, die im vorgestellten Fragebogen genannt sind.

Der Fragebogen ist in Bezug auf das Revier allgemein gehalten, so dass die Anonymität absolut gewahrt bleibt.

Obwohl die einzelnen Sachfragen mit der vorhandenen Revierkenntnis einfach beantwortet werden können, liegt die besondere Bedeutung dieser Umfrage in der „Repräsentativität“, d. h. im Idealfall mit der „flächendeckenden“ Beteiligung aller Reviere.

 

Aus diesem Grunde bitte ich also alle Revierinhaberinnen und Revierinhaber im Lande NRW sehr herzlich, dass sie sich an dieser Aktion zur Unterstützung der jagdpolitischen Bemühungen des DJV beteiligen und den Fragebogen möglichst bis Mitte Juni 2019 an dieselbe Stelle (Kreisjägerschaft, Hegering) zurückzuleiten, von der sie ihn erhalten haben.

 

Zur Klarstellung hebe ich hervor, dass durch diese „Einschätzung“ die schon traditionellen WILD-Zählungen in den Referenzrevieren nicht berührt werden, diese also (unabhängig von dieser Erhebung) auch weiter in Bezug auf den Feldhasen und seine Prädatoren (Fuchs, Dachs, Krähe) von entscheidender Bedeutung ist.

Zugleich weise ich darauf hin, dass die ebenfalls schon traditionellen Erhebungen der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung (Bonn) zum Rebhuhn – diese Umfrage wird seit 2016 durch den LJV im Rahmen des WILD-Projektes koordiniert und läuft jeweils über die unteren Jagdbehörden – grundsätzlich nicht berührt werden. Wenn das Rebhuhn in dieser „Flächendeckenden Einschätzung“ trotzdem „abgefragt“ wird, so dient dies dem wichtigen Zweck, auch Erkenntnisse darüber zu bekommen, wie sich das Rebhuhn in den übrigen Gebieten, die in den jährlichen Erhebungen nicht erfasst werden, entwickelt hat.

Zusammenfassend halte ich also fest, dass der Deutsche Jagdverband in dieser Sache auf die aktive Unterstützung der Revierinhaberinnen und Revierinhaber dringend angewiesen ist.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesem Anliegen entsprechen könnten.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus und verbleibe mit allen guten Wünschen für das Neue Jahr.

 

Ralph Müller-Schallenberg

Präsident des Landesjagdverbandes NRW

Fragebogen flächendeckende Einschätzung_2019

 

 

 

 

 

Neues bei FELLWECHSEL

Beginn der neuen Saison

Liebe Jägerinnen und Jäger,

ab Mitte November sind die Bälge der Raubsäuger reif und es kann wieder gesammelt werden.

Für die kommende Saison wollen wir Sie heute mit den wichtigsten Informationen versorgen.

Was und Wie?
Angenommen wird (nach dem jeweiligen Landesjagdrecht) alles Raubwild, Nutria (ab ca. 4-5 Kilo) und Bisam erlegt von Mitte November 2018 bis zum 3. Februar 2019 mit verwertbaren Bälgen. Tiere aus der Fangjagd oder mit Schrot erlegte sind in der Regel gut zu verwerten. Bei der „kleinen Kugel“ sollte der Ausschuss nicht größer als ein 2 Euro Stück sein! Fall- und Unfallwild wird grundsätzlich nicht angenommen.

Beschriftung & Verpackung
Die Tiere sollten nach dem Erlegen bitte sofort eingefroren werden. Ist ein direktes Einfrieren nicht möglich, bitte luftig auskühlen lassen, dann verpacken und schnell einfrieren. Wichtig ist, dass alle Tiere für die Fellwechsel GmbH mit dem Herkunftsnachweis(Abgabe) oder mit dem Auftrag Lohnarbeit (Balg oder Produkt soll zurück zum Erleger) beschriftet werden. Der entsprechende Vordruck muss vollständig ausgefüllt sein. Damit dieser trocken und sauber bleibt, bitte 2 mal falten und in einen kleinen Gefrierbeutel stecken, und zwar so, dass die Tierart von außen zu lesen ist. Verschließen Sie den Sack (in dem das Tier ist) gemeinsam mit dem Gefrierbeutel fest mit einem Kabelbinder. Nur so ist gewährleistet, dass das entsprechende Formular nicht verloren geht oder beschädigt wird. Um die Auftragsarbeiten sicher zuordnen zu können, ist es ratsam einen zweiten Zettel im Gefrierbeutel

mit einem Kabelbinder am Lauf des Tieres zu befestigen. Bitte die Herkunftsnachweise nicht anheften oder kleben. Keine Papiersäcke, gelbe Säcke verwenden, sondern stabile Müllsäcke.
Nicht beschriftete Tiere dürfen aus veterinärrechtlichen Gründen nicht mitgenommen werden und bleiben in der Sammelstelle!

Ihre Vorteile
Die nachhaltige Nutzung der Bälge liegt uns am Herzen! In der Saison 2017/18 wurde uns alles Wild kostenlos zur Verfügung gestellt – Dafür vielen Dank! Nun bitten wir alle die in diesem Jahr mit einsteigen, dem gleich zu tun und uns im ersten Jahr auch kostenlos zu beliefern. Je länger wir kostenlos beliefert werden, desto sicherer ist die Zukunft des Projektes Fellwechsel für eine nachhaltige Verwertung. Die Ankaufspreise und Bedingungen für die Saison 18/19 finden Sie hier.

Auftragsarbeiten aus der letzten Saison
In der vergangenen Saison wurden uns viele Tiere mit dem Auftrag zur Balgbearbeitung anvertraut. Durch den verzögerten Produktionsstart (Betriebserlaubnis wurde erst im Juni 2018 erteilt) konnten wir noch nicht alles abarbeiten und bitten deshalb noch um Geduld!

Für die bevorstehende Saison wünschen wir viel Waidmannsheil!

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